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P R E S S E M I T T E I L U N G
24.04.2012
Mehr Transparenz bei der Vielfalt von Aufgaben im Bereich Bildung und Sport
Mit einem heute gestellten Antrag wollen SPD und Grüne mehr Transparenz im Referat für Bildung und Sport erreichen. Letztendliches Ziel soll es sein, anhand einer Organisationsuntersuchung sowohl die personellen, als auch die betrieblichen Ressourcen zu optimieren und zu beschleunigen.
Wie kaum ein anderes Referat der Münchner Stadtverwaltung weist das Referat für Bildung und Sport eine enorme Vielfalt auf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen sich mit Themen von pädagogischen, sportlichen, planerischen, baulichen und auch IT-technischen Interessen. Aber nicht nur dieses breite Spektrum erfordert durchdachtes Vorgehen. Ein weiterer Aspekt für effizientes und effektives Arbeiten ist die Zeit - oftmals sind Aufgaben in einer sehr kurzen Zeit zu erledigen.
Momentan sollten trotz verringertem Druck bei den Maßnahmen zur Konsolidierung mögliche Chancen - zum Beispiel Arbeitsprozesse zu optimieren - keinesfalls außer Acht gelassen werden. Deswegen entschieden sich die SPD-Stadtratsfraktion und die Fraktion "Die Grünen - rosa liste" eine Organisationsuntersuchung anzuregen. Hierbei erwarten sich die Fraktionen durch eine systematisch angelegte Analyse ein Konzept, um die Aufgaben optimal erfüllen zu können. Unter die Lupe genommen werden die Fachabteilungen, das Zentrum für Informationstechnologie im Bildungsbereich, das Sportamt, das Pädagogische Institut und die pädagogischen Querschnittsbereiche wie das Kommunale Bildungsmanagement sowie der Bereich Planung, Koordination und Controlling.
Eine externe Firma soll den Auftrag für das zu erstellende Gutachten erhalten. Grund hierfür: Die Mitglieder der Fraktionen erwarten eine Kritik der Aufgaben sowie der Aufbau- und Ablauforganisation, die den Zusammenhang gewährleistet. So soll zum einen herauskommen, ob Abläufe bei Verfahren und Vorgänge im Bereich Verwaltung optimierbar sind. Zum anderen, ob schnellere Wege in der Kommunikation erreicht werden können.
Diese Prüfung auf Herz und Nieren dient gerade auch den Beschäftigten des Referats. Schließlich könnten vermeidbare Arbeitsbelastungen aufgedeckt werden. Weiterhin soll diese Analyse zeigen, ob es Synergieeffekte zwischen den einzelnen Abteilungen des Referates und zwischen dem Referat und anderen Organisationseinheiten gibt, die besser zu nutzen sind.
Birgit Volk, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
Die Aufgabengebiete des Referates für Bildung und Sport sind von zentraler Bedeutung und wirken tief in die Münchner Stadtgesellschaft hinein.
Der externe Blick auf die unterschiedlichen Anforderungen birgt die Chance auf beschleunigte Verfahrensabläufe, optimierte Abstimmungsprozesse und eine verbesserte externe sowie interne Kommunikation. Davon profitieren sowohl alle Münchner Bürgerinnen und Bürger als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats.
Beatrix Zurek, stellvertretende bildungspolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion und Vorsitzende im Rechnungsprüfungsausschuss:
Das Referat für Bildung und Sport ist eins der größten Referate der Münchner Stadtverwaltung. Für mich gehören die Aufgaben in diesem Bereich mit zu den Wichtigsten der Stadtpolitik. Schließlich ermöglicht eine gute Bildung, das Leben erfolgreich zu meistern. Sportliche Aktivitäten wiederum unterstützen unser gesundheitliches Wohlbefinden. Von der geplanten Untersuchung der Organisation durch eine externe Firma verspreche ich mir neue und allumfassende Sichtweisen in Bezug auf den Einsatz von personellen und betrieblichen Ressourcen.“
Dr. Florian Roth, Stellv. Fraktionsvorsitzender der Grünen-Stadtratsfraktion:
"Eine gute Bildung und Betreuung für alle Kinder und Jugendlichen in München ist für uns einer der entscheidenden Zukunftsfragen für die Stadtgesellschaft. Effektive, schlanke Strukturen, die Ausschöpfung von Synergien und der Abbau unnötiger Bürokratie sind für eine moderne und effiziente Bildungsverwaltung dabei zentral. Oft hilft da der Blick von außen, um das Gute noch besser zu machen."
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