P R E S S E M I T T E I L U N G
26. Februar 2008
Initiative der Grünen hat Erfolg
Riemerschmidvilla: Viele Bäume können gerettet werden
Im Park der Riemerschmid-Villa können über die Hälfte der 40 zur Fällung vorgesehenen Bäume stehen bleiben. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens, das aufgrund einer Initiative der grünen Stadtratsfraktion in Auftrag gegeben wurde und das nun der Unteren Naturschutzbehörde vorliegt.
Damit haben sich die Zweifel der Grünen Stadträte Sabine Krieger, Siegfried Benker und Boris Schwartz an der Notwendigkeit eines so radikalen Eingriffs in den Baumbestand bestätigt. Laut Gutachter weisen zwar alle Bäume eine gewisse Schädigung auch aufgrund des Alters auf, doch könnte etwa die Hälfte davon mit geeigneten baumpflegerischen Maßnahmen wie z.B. Rückschnitt oder Verseilung noch über etliche Jahre erhalten werden. Gerade die ortsbildprägenden Bäume an der Rembrandtstraße haben gute Chancen. Bei einem nun folgenden Ortstermin mit dem Zweitgutachter, der Verwaltung und dem Eigentümer soll nun im Einverständnis geklärt werden, welche Bäume tatsächlich stehen bleiben können.
Sabine Krieger: „Ich freue mich, dass das Gutachten nun einem Teil der Bäume eine gute Überlebenschance einräumt, wenn geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Ich appelliere an den Eigentümer, diese Chance zu nutzen und so viele Bäume wie möglich zu retten.“
Siegfried Benker: „Eine gute Nachricht für Obermenzing: Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die über 500 Unterschriften zum Erhalt der Bäume gesammelt haben, hat sich gelohnt. Der historische Park der Riemerschmidvilla wird sein Gesicht verändern müssen aber der radikale Kahlschlag bleibt den Nachbarn erspart.“
Boris Schwartz: „Im Fall der Riemerschmid-Villa sind wir erneut Zeuge geworden, wie weitreichende Fällungsgenehmigungen bzw. Fällungspläne nach öffentlichem Druck korrigiert wurden. Es wäre zu wünschen, dass der bestmögliche Baumschutz auch ohne Unterschriftensammlungen und Stadtratsanträge gewährleistet wird.“
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