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P R E S S E M I T T E I L U N G
12. Dezember 2007


Grünwalder Stadionruine bis 2018?
Populistischer Alleingang von Christine Strobl“


Die Ankündigung von SPD-Bürgermeisterin Strobl, den Spielbetrieb im Grünwalder Stadion bis 2018 aufrechterhalten zu wollen, stößt beim Grünen Koalitionspartner auf Unverständnis. Die sportpolitische Sprecherin der Grünen, Jutta Koller, bezeichnete den Vorstoß Strobls als „populistischen Alleingang auf Kosten der städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten im Stadtteil Untergiesing.“ Die Bürgermeisterin falle hinter gemeinsam vom Stadtrat erarbeitete und einvernehmlich getragene Positionen zurück, um sich bei einer kleinen, aber lautstarken Minderheit anzubiedern.

Jutta Koller: „Der Stadtrat sollte daran festhalten, den beiden großen Fußballvereinen den Bau einer für ihre Bedürfnisse angemessenen Spielstätte für ihre Nachwuchs-Profi-Mannschaften zu ermöglichen. Denn das Grünwalder Stadion ist für diese Zwecke zu groß, in seiner Bausubstanz zu stark angegriffen und aufgrund seiner Lage ungeeignet. Diese Einschätzung war bisher Konsens im Stadtrat – inclusive der 2. Bürgermeisterin, die noch vorgestern in der Presse mit den Worten zitiert wurde: >Der Stadtratsbeschluss, dass 2010 Schluss ist, steht. Die Frage nach einem Ersatzspielort muss bis dahin geklärt werden.< (Zitatende). Es ist nicht zu erkennen, durch welche neuen Informationen oder Entwicklungen diese zutreffende Einschätzung ungültig geworden wäre – sieht man einmal von den näherrückenden Kommunalwahlen ab.“


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