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P R E S S E M I T T E I L U N G
22. Oktober 2007

Rot-Grün beschließt Millionenzuschüsse für Klimaschutz
Städtisches Förderprogramm Energieeinsparung (FES) wird mehr als verdoppelt


Das städtische Förderprogramm Energieeinsparung (FES) umfasst Zuschüsse für energetische Sanierungsmaßnahmen wie z.B. Wärmedämmung Fassade/Dach, Solaranlagen oder häusliche Biomassenutzung unter bundesweit niedrigsten Grenzwerten.
Das FES war bislang mit 1.75 Mio Euro jährlich im städtischen Haushalt dotiert. In 2006 konnten fast alle Förderanträge nur durch Nutzung von Restmitteln in einer Höhe von rund 4 Mio Euro erfüllt werden. Nunmehr soll diese Summe jährlich zur Verfügung stehen, um weitere Anreize zur energetischen Sanierung zu setzen. Da jeder städtische Zuschuss-Euro das 11,4fache an Investitionen auslöst, stellt das FES ein wesentliches Instrument regionaler Wirtschaftsförderung dar: Die Sanierungsmaßnahmen werden fast ausschließlich vom Münchner Handwerk durchgeführt.
Diese Haushaltsausweitung steht vor dem Hintergrund des Klimabündnisses, in dem unter städtischer Führung alle Münchner Kräfte zu Klimaschutzmaßnahmen mobilisiert werden sollen. Allein die FES-Maßnahmen sparen ca. 9.000t CO2/Jahr ein.

Sven Thanheiser, Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:
"Energieeinsparung ist neben Energiewende und Energieeffizienz eine der tragenden Säulen städtischer Klimaschutzpolitik. Energetische Sanierung ist auch die richtige Antwort auf weltweit steigende Energiepreise, die von großen Konzernen diktiert werden. Die millionenstarke Ausweitung der Förderung ist die städtische Morgengabe für das Klimabündnis."

Sabine Krieger, Umweltpolitische Sprecherin der Fraktion B90/Die Grünen – rosa liste: "Angesichts der Dramatik des Klimawandels können wir nicht nur auf Vorgaben aus Berlin und Brüssel warten. Auch München als größte Kommune Deutschlands muss mit dem Klimaschutz Ernst machen und die CO2-Reduktionsziele mit Entschlossenheit angehen. Dass es in München immer noch ein erhebliches Einsparpotential im Bereich Strom und Wärme gibt, zeigt eine Studie des Öko-Instituts Freiburg. Die Stadt stellt mit der Erhöhung des Energiesparförderprogramm die Instrumente bereit, um diesen „Schatz“ zu heben."


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