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P R E S S E M I T T E I L U N G
02.10.2007



Leitlinien zur Sportförderung verabschiedet
München muss Sportstadt bleiben

In München werden die Bedingungen und der städtische Service für große Sportveranstaltungen verbessert. Das ist die Konsequenz aus einem Antrag der Grünen Stadträtin Jutta Koller, die Anfang des Jahres die Absage des Short Track-Weltcups in München zum Anlass genommen hatte, ein einheitliches Konzept für Sportveranstaltungen zu fordern.

In der Beschlussvorlage des zuständigen Schulreferates für den heutigen Sportausschuss wurde deutlich, dass hinsichtlich großer Spitzensportveranstaltungen und stark frequentierter Breitensportveranstaltungen erheblicher Handlungsbedarf besteht. Zu den „ortstypischen“ Defiziten gehört die Zurückhaltung der Münchner Wirtschaft beim Sponsoring, die Schwierigkeit im öffentlichen Raum zusätzliche Werbung zur Refinanzierung zu nutzen, eine gewisse Unübersichtlichkeit der Zuständigkeiten der städtischen Behörden und das Fehlen einer Multifunktionshalle mittlerer Größe. Nach einer Reihe hochkarätiger Sportveranstaltungen in den letzten Jahren ist es ungewiss, ob es auch zukünftig gelingen kann, solche Events nach München zu holen.

Jutta Koller: „Mit den jetzt vorgelegten Leitlinien zur Förderung der Sportveranstaltungen ist München besser aufgestellt. Die Bündelung von Zuständigkeiten bei einer zentralen Servicestelle im Sportamt, die Aufstellung eines Dreijahresplans, der dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt wird, und die Bereitstellung eines Zuschussbudgets von jährlich 600.000 € (ab 2009, Großveranstaltungen werden extra budgetiert) werden die Münchner Chancen beim Wettbewerb um attraktive Sportevents entscheidend verbessern.“

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