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P R E S S E M I T T E I L U N G
19. September 2007


Auch in München: "Notinseln" für Kinder

Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste setzt sich dafür ein, auch in München das Projekt "Notinsel" einzuführen, das Kindern eine Zuflucht in Gefahrensituationen bietet. Die "Notinseln" sind eine Initiative der in Karlsruhe ansässigen Stiftung "Hänsel und Gretel": Geschäfte bringen an ihren Türen gut sichtbar für Kinder den Aufkleber "Notinsel" an und geben sich damit als Anlaufstelle für Kinder in Angst, Gefahr oder einer anderen schwierigen Situation zu erkennen. Sei es, dass ein Kind von einem Erwachsenen bedrängt fühlt, sei es, dass es Ärger mit Mitschülern hat oder sich einfach nur das Knie aufgeschlagen hat: Wo Kinder das Zeichen der "Notinsel" sehen, können sie mit Hilfe rechnen.

Mittlerweile gibt es schon in 53 deutschen Städten und Landkreisen "Notinseln." In einem Antrag (>>>hier) schlagen Stadträtin Jutta Koller und Fraktionschef Siegfried Benker vor, auch in München nach Partnern für diese Initiative zu suchen. Einzelhandelsgeschäfte, Bäcker, Metzger, Friseure, kleinere Supermärkte, Apotheken, Banken etc. können sich bereit erklären Kindern zu helfen und erhalten dann den Aufkleber und eine Handlungsanweisung incl. der einschlägigen Notrufnummern.

Siegfried Benker: "Eine Stadt wie München, die sich Kinderfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben hat, muss diese sinnvolle Initiative unbedingt aufgreifen. Ich bin sicher, dass sich in München sehr viele Geschäfte gerne bereit erklären, Kindern in Angst eine Zuflucht zu bieten. Mit ihrem Hilfsangebot stärken sie auch das Selbstvertrauen von Kindern, schrecken potentielle Täter ab und setzen ein sichtbares Zeichen bürgerschaftlichen Engagements für die Belange von Kindern."



Weitere Informationen unter: http://www.notinsel.de

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