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Fraktion Die Grünen rosa liste
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Pressemitteilung
18.9.2007
Rot-Grün sichert dauerhaften Erhalt der Künstlerkolonie Domagkateliers
Das Bekenntnis zum Erhalt der Künstlerkolonie an der Domagkstraße war immer eine Leitschnur des kulturpolitischen Handelns der rot-grünen Mehrheit im Rathaus. Schon im Rahmen des Beschlusses zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Funkkaserne hat der Stadtrat auf Initiative von Rot-Grün den Wunsch der Künstler aufgenommen, ihnen bis zu 20.000 qm Fläche zur Verfügung zu stellen.
Im Zuge der Planungen hatten die Künstler mit Unterstützung der Stadtverwaltung ein Konzept entwickelt, ca. 8.000 qm in zwei Gebäuden in eigener Regie zu realisieren. Auf Initiative des BA 12 und eines Projektentwicklers hatte Rot-Grün den Künstlern angeboten, Vorlaufkosten mit 130.000 € zu unterstützen. Leider haben sich die Sanierungskosten später als wesentlich höher herausgestellt, als vom Projektentwickler geschätzt wurde.
Um die größtmögliche zusammenhängende Fläche für die Kolonie zu erhalten, ist eine einstellige Millionensumme im oberen Bereich erforderlich. Rot-Grün hat entschieden, die Kolonie mit städtischen Mitteln zu sichern. Somit werden dort über 100 Ateliers geschaffen und die große Mehrzahl der Künstler am Standort gehalten. Das Kulturreferat wird die Räume im Zusammenwirken mit ansässigen Künstlern vergeben und dabei den Charakter der Kolonie in ihrer ganzen kulturellen Bandbreite berücksichtigen.
Die Bedeutung der Künstler an der Domagkstraße ist nicht nur ortsprägend. Die Kolonie hat in den letzten Jahren ihren überregionalen Ruf als Nachwuchsschmiede, aber auch als Heimat von Künstlern mit Rang und Namen gefestigt.
Sven Thanheiser (SPD), Schwabinger Stadtrat und Mitglied des Kulturausschusses: "Was lange gärt, wird endlos Kult! Schwabing ist nicht nur das Viertel mit dem "Haus der 111 Biere"; das "Haus der 111 Domagkateliers" wird ein deutliches Zeichen dafür sein, dass Schwabing das Münchner Künstlerviertel ist und bleibt. Europas größte Künstlerkolonie wird aber nicht nur dem neuen Stadtquartier seine ganz spezielle Note geben. Das städtische Engagement beweist, dass es Rot-Grün ernst damit ist, neben Hochkultur auch Münchens "kreativen Sumpf" zu fördern."
Siegfried Benker, Vorsitzender der Fraktion Die Grünen rosa liste: "Wir sichern den dauerhaften Erhalt der Domagkateliers. Das jahrelange Engagement der Künstler führt jetzt zu einer dauerhaften Absicherung dieses Ortes der Kreativität Dies war zu erreichen durch eine intensive Zusammenarbeit von Verwaltung, Künstlern und Politik Domagkateliers forever! Das Geld hierfür ist gut angelegt: Eine moderne Stadt wie München ist auf kreatives Potential wie die Domagkstraße angewiesen. Mit den Künstlern gemeinsam muss jetzt ein Weg der gemeinsamen Verwaltung der Ateliers gefunden werden. Wichtig ist auch, dass den Künstlern die Möglichkeit eröffnet wurde, in angrenzenden Gebäuden Wohnen und Arbeiten (Künstlerateliers mit Wohnmöglichkeiten) zu verbinden, wenn sich hierfür Bauträger finden. Mit ein bisschen guten Willen wächst die Künstlerkolonie dann einfach weiter."
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