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P R E S S E M I T T E I L U N G
11. September 2007


2008 – Jahr der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in München

Die Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste hat vorgeschlagen, das Thema Partizipation zum kinder- und jugendpolitischen Schwerpunkt des Jahres 2008 zu machen.
Fraktionschef Siegfried Benker und Stadträtin Jutta Koller benennen in einem Antrag konkrete Einzelmaßnahmen, wie der Schwerpunkt mit Leben erfüllt werden kann. Zum Auftakt des „Partizipationsjahres“ soll ein Fachtag veranstaltet werden, auf dem Akteure aus München und aus anderen Städten über ihre Erfahrungen berichten. Eine neu einzurichtende Arbeitsgruppe, bestehend aus den im Partizipationsbereich arbeitenden freien Trägern (z.B. AK Kinder- und Jugendbeteiligung, KJR, Sozialpolitischer Diskurs) sowie VertreterInnen aus Politik und Verwaltung soll einen „Münchner Partizipationsfahrplan“ (Übersicht mit Projekten, Terminen etc.) erstellen, der die ganze Vielfalt an Beteiligungsmöglichkeiten abbildet. Ferner werden alle Referate aufgefordert zu überprüfen, wie sie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen verbessern können.
Den Partizipationspreis, der auf Anregung des „Sozialpolitischen Diskurses“ letztes Jahr zum ersten Mal vergeben wurde, wollen Die Grünen – rosa liste 2008 zu einem besonders gestalteten Ereignis aufwerten.
Großen Wert legen Benker und Koller darauf, dass bei der Neubesetzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses nach den Kommunalwahlen im März 2008 eine Vertretung der Jugendlichen gewährleistet ist.

Jutta Koller: „Wir haben in München viele gute Ansätze. Was wir brauchen, sind unterstützende Strukturen und bessere Rahmenbedingungen, damit sich noch mehr junge Menschen aktiv und informiert in die Gestaltung ihrer Stadt einbringen. Das Schwerpunktjahr soll neue Impulse geben und ein Klima schaffen, das Kinder und Jugendliche zur verstärkten Partizipation auf kommunaler Ebene auffordert. Dazu gehört vor allem eine echte Beteiligung, wie VertreterInnen des Münchner Jugendrates und des Schülerbüros dies zu Recht gefordert haben.“

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