P R E S S E M I T T E I L U N G
2. Juli 2007
Gewaltausbruch bei Hausräumung
Gab es keine Deeskalationsstrategie?
Der Vorsitzende der Stadtratsfraktion Die Grünen rosa liste, Siegfried Benker, hat sich zwei Anfragen (>>>hier und >>>hier) an OB Ude nach den näheren Umständen der Räumung des Hauses Westendstraße 196 erkundigt, bei der am vergangenen Donnerstag drei Polizisten verletzt wurden. Benker will vor allem wissen, ob im Vorfeld der Räumung versucht wurde, eine deeskalierende Strategie zu verfolgen.
Siegfried Benker: „Angesichts des Gewaltausbruchs und verletzter Polizeibeamter muss man sich fragen, ob es nicht möglich war, eine gütliche Einigung herbeizuführen, zumal das Anwesen offenbar bis zum endgültigen Räumungstermin teilweise an einen gemeinnützigen Verein zur Überlassung an wohnungslose Jugendliche vermietet wurde.
Der Einsatz eines Sozialarbeiters zur Deeskalation sollte in solchen Fällen eine Selbstverständlichkeit sein. Es wäre jedenfalls den Versuch wert gewesen, einen 19jährigen und zwei 17jährige von Straftaten abzuhalten, die für sie selbst und für die Polizeibeamten böse Folgen haben können. Falls dies unterblieben ist, drängt sich die Frage auf, warum.“
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