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P R E S S E M I T T E I L U N G
07. Mai 2007


GRÜNE fordern: Ein Denkmal für Kurt Eisner bis 2009 errichten

In einem Antrag an Oberbürgermeister Christian Ude fordert der Fraktionsvorsitzende von Die Grünen - rosa liste Siegfried Benker, für Kurt Eisner bis zum 90igsten Jahrestag seiner Ermordung am 21. 02. 2009 ein würdiges Denkmal zu errichten.

Der Oberbürgermeister hat im Rahmen eines Vortrages zum Leben und Wirken des ersten Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner zurecht darauf hingewiesen, dass das jetzige Denkmal für Kurt Eisner – die Bodenskulptur am Ort seiner Ermordung – beschämend und dem Wirken Kurt Eisners nicht angemessen ist. Weiterhin hat der Oberbürgermeister laut Presseberichten angekündigt, dass bis zum 100. Todestag Eisners (21. 02. 2019) ein Denkmal entstehen sollte.

Fraktionsvorsitzender Siegfried Benker: „Ich möchte diese Initiative des OB ausdrücklich unterstützen – denn für die Verwirklichung ist ein Stadtratsbeschluss notwendig. Der späte Zeitpunkt war sicherlich als ironische Spitze gedacht, um auf die vielen Widerstände hinzuweisen, denen sich die Verwirklichung eines Denkmals für Kurt Eisner ausgesetzt sieht. Dieser Antrag soll eine beschleunigte Befassung mit diesem Thema erreichen. Ziel müsste es sein, bis zum 90. Todestag am 21. 02. 2009 eine würdige Denkmalsituation für Kurt Eisner zu schaffen.“

Sicherlich ist der Ort der Ermordung Kurt Eisners die erste Wahl für die Errichtung eines Denkmals.

Falls die Verwirklichung eines Denkmals für Eisner an dieser Stelle aber nicht möglich erscheint, sollen weitere Orte für die Errichtung eines Denkmals geprüft werden.

Siegfried Benker: „Denkbar wäre hier der in Kürze neu zu gestaltende Platz zwischen Fürstenfelderstraße und Färbergraben. Dieser Ort würde sich nach der geplanten Aufwertung und Umgestaltung auch anbieten, da Eisner hier ganz in der Nähe viele Jahre für die Münchner Post tätig war.“

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