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P R E S S E M I T T E I L U N G
27. März 2007
Grüne für Fairplay auf Münchens Sportplätzen
Nach den europaweit immer häufiger werdenden Ausschreitungen bei Sportveranstaltungen, vor allem beim Fußball, will die Fraktion Die Grünen rosa liste prüfen, ob auch in München Handlungsbedarf besteht. In einem Antrag fordert die Fraktion einen Bericht über Erkenntnisse über wachsende Gewaltbereitschaft auf Münchner Sportplätzen, besonders bei Fußballspielen. Ferner sollen Konzepte zur Eindämmung der steigenden Gewalt von anderer Seite, wie z. B. dem DFB aufgezeigt werden. Die Stadt wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit bewährten Trägern wie der Sportjugend ein Konzept zu entwickeln, wie man Sportvereine in ihrer Antigewaltarbeit unterstützen kann, wobei auch Elternarbeit und Fanbetreuung mit aufgenommen werden.
Jutta Koller: „Europaweit werden Spiele abgesagt oder ohne Publikum ausgetragen, weil von sogenannten Fans Randale zu befürchten ist. Laut Presseberichten verlagern sich Ausschreitungen inzwischen auch auf die regionale Ebene. Die Vereine dürfen mit diesen Problemen nicht allein gelassen werden, vor allem weil beim Kinderfußball oft engagierte Väter allein die Mannschaften betreuen, die mit gewalttätigen Auseinandersetzungen überfordert sind. Sport hat nicht nur den Auftrag der körperlichen Ausbildung, sondern soll auch soziale Kompetenzen vermitteln. Dies lässt sich bei aller sportlicher Konkurrenz nur durch ein faires Miteinander auf dem Spielfeld erreichen. Um gerade Kindern ein gutes Vorbild zu geben, müssen auch die Eltern für die Idee der Fairness gewonnen werden, da manchmal der durchaus verständliche Wunsch das eigene Kind zu unterstützen zu stark in den Vordergrund rückt.“
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