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Pressemitteilung

27.3.2007

Neue Gymnasien für München – Rot-Grün will Gesamtkonzept
Grundlage der Planungen sind demografische Entwicklung und 1. Münchner Bildungsbericht

Braucht München neue Gymnasien? Diese Frage wollen die Rathaus-SPD und die Fraktion Die Grünen – rosa liste mit einem Gesamtkonzept der gymnasialen Schulentwicklung beantwortet wissen. „Grundlage der Planungen müssen die Entwicklung der Schülerzahlen und der Übertrittsquoten, aber auch die Konsequenzen aus dem 1. Münchner Bildungsbericht sein“, stellt SPD-Schulsprecher Haimo Liebich fest. Der Bildungsexperte legt insbesondere Wert darauf, dass die Chancengleichheit im ganzen Stadtgebiet gewährleistet ist. Der Bildungsbericht bestätigt, dass Kinder aus so genannten bildungsfernen Milieus dann vermehrt auf weiterführende Schulen mit hohen Bildungsabschlüssen gehen, wenn diese wohnortnah sind. Hier sind Bildungspotentiale vorhanden, die es zu fördern gilt.

Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen, Sabine Krieger, verweist auf die allgemein angespannte Raumsituation an den Münchner Gymnasien, die sich nur durch die Schaffung neuer Kapazitäten verbessern lasse: „Vorstellbar sind zum Beispiel auch Schulerweiterungen durch den Bau neuer Klassenzimmer.“

Haimo Liebich: „Weitere Kriterien unseres Antrags sind steigende Übertrittszahlen auf Gymnasien, Sicherung der gymnasialen Versorgung in neuen Siedlungs- sowie in nachverdichteten Wohngebieten, Entwicklung der Gastschülerzahlen sowie Kapazitäten und Planungen der Umlandgemeinden – dies alles muss das Konzept umfassen. Gleichzeitig gehört es selbstverständlich zum Gesamtkonzept, auch kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der gymnasialen Situation einzuleiten.“

Sabine Krieger, Fraktion Die Grünen –rosa liste: „Innerhalb des dreigliedrigen Schulsystems ist das Gymnasium für viele SchülerInnen und Eltern die erste Wahl, das zeigen die hohen Übertrittsquoten. Die Stadt muss diesen Bildungsbedürfnissen flächendeckend gerecht werden und das Angebot wohnortnah erweitern. Wir erwarten, dass auch der Freistaat seine Pflicht erfüllt, indem er Personal und Betrieb der neuen Gymnasien finanziert.“


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