|
|
P R E S S E M I T T E I L U N G
9. März 2007
Straßenkinder darf es in München nicht geben!
Grüne bringen das Thema auf die Tagesordnung im Stadtrat
Nach Angaben von „ConAction,“ der Jugendabteilung des Suchthilfevereins Condrobs, gibt es in München 439 „Straßenkinder“ genauer: Kinder und Jugendliche die aus unterschiedlichen Gründen ganz oder überwiegend auf der Straße leben müssen. Dagegen hat das Sozialreferat in den letzten Jahren auch auf Nachfrage der Grünen die Existenz von „Straßenkindern“ in München immer verneint.
Aus diesem Grund haben die Grünen jetzt beantragt, das Thema im Zusammenhang mit der von den Grünen initiierten Debatte über „Extreme Armut“ am 24. 4. 2007 im Sozial- und Kinder- und Jugendhilfeausschuss zu behandeln.
Siegfried Benker, Fraktionsvorsitzender Die Grünen rosa Liste: „Es gibt sicher sehr unterschiedliche Definitionen dessen, was ein Straßenkind ist. Viele gehen davon aus, dass ein Jugendlicher, der nachts noch nach Hause kann, ansonsten dort aber keine sozialen Bindungen mehr hat, kein Straßenkind wäre. Aber das Problem bleibt immer das gleiche: Größere Kinder oder Jugendliche müssen aus unterschiedlichen Gründen ganz oder teilweise auf der Straße leben.
Wenn sich herausstellen sollte, dass tatsächlich immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen sind, müssen Verwaltung und Politik Antworten finden und gegensteuern. Denn es wäre unerträglich, wenn wir es in dieser reichen Stadt nicht verhindern könnten, dass Kinder und Jugendliche auf der Straße leben. Auf der Agenda der Grünen steht das Thema „Verarmung von Kindern und Jugendlichen jedenfalls weit oben.“
|
|
|
|