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P R E S S E M I T T E I L U N G
14. Februar 2007

120 g CO2/km auch für den städtischen Fuhrpark
Gerade städtische Repräsentanten müssen mit ihren Limousinen Vorbild sein

Auch die städtische Fahrzeugflotte muss sich den wachsenden Herausforderungen des globalen Klimawandels anpassen. Das fordert die Fraktion Die Grünen – rosa liste in einem Ergänzungsantrag für die morgige Vollversammlung des Stadtrats.

Anknüpfend an einen Dringlichkeitsantrag der SPD, der sich für die von der EU forcierte Reduzierung des CO2-Ausstoßes einsetzt, fordern die Grünen gemäß dem Leitbild "global denken – lokal handeln" dazu auf, die Beschaffung neuer städtischer Dienstfahrzeuge zukünftig an einem möglichst geringen CO2-Ausstoß zu orientieren. Bis 2012 wollen Die Grünen den CO2-Ausstoß der städtischen Fahrzeugflotte auf durchschnittlich 120g/km senken. Darüber hinaus wird OB Ude gebeten sich bei der Bundesregierung für eine Umstellung der Kfz-Steuer auf den Ausstoß von C02 und für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen einzusetzen.

Sabine Krieger, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion: "Wenn die Stadt ihrer ökologischen Vorreiterrolle auch in Zukunft gerecht werden will, muss sie ihren Fuhrpark konsequent auf klimaschonende Fahrzeuge umrüsten. Die Autoindustrie muss jetzt endlich reagieren und mehr emissionsarme Modelle auf den Markt bringen. Die öffentliche Hand kann mit ihrem Beschaffungswesen diesen notwendigen Prozess fördern, indem sie die Nachfrage nach solchen Fahrzeugen ankurbelt."

Jens Mühlhaus, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion: "Wer A sagt und von der EU und den Autoherstellern verantwortungsvolles Handeln für den Klimaschutz einfordert, muss auch B sagen: Auch die städtischen Limousinen für Spitzenbeamte dürfen die Erfordernisse des Klimaschutzes nicht länger ignorieren. Die Repräsentanten der Stadt müssen sich fragen, welches Vorbild sie geben, wenn sie mit Fahrzeugen vorfahren, bei deren Konstruktion das Kriterium "Klimaschutz" ganz offensichtlich keine Rolle gespielt hat und deren CO2-Ausstoß viel höher liegt als nötig wäre. Der Dienstwagen des OB z.B. emittiert 267 g CO2 pro km – wir sind sicher, dass ein vergleichbarer Komfort mit einem wesentlich günstigeren CO2-Wert verbunden werden kann."




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