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P R E S S E M I T T E I L U N G
30. Januar 2007
Münchner Wohnungsbaugesellschaften verpflichten sich zu mehr Klimaschutz!
Neue Energiesparstandards übertreffen gesetzliche Vorschriften
Im morgigen Planungsausschuss (Mittwoch, 31.1. 10 Uhr) werden sich die städtischen Wohnungsbaugesellschaften auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen- Rosa Liste zu weitreichenden Maßnahmen für den Klimaschutz verpflichten.
GWG, MGS, Gewofag und HEIMAG erklären sich bereit, bei allen Neubau- und Sanierungsmaßnahmen den nach der Energieeinsparverordnung berechneten Transmissionswärmeverlust um 10 % zu unterschreiten. Weil sie dabei auch noch auf den sogenannten Fernwärmebonus verzichten, werden noch weitaus größere CO2-Einsparungen erzielt (bis zu 50% mehr als gefordert). „Diese freiwillige Selbstverpflichtung ist ein weiterer Meilenstein in den Bemühungen der Stadt München um mehr Klimaschutz,“ freut sich die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen - Rosa Liste Sabine Krieger.
Sabine Krieger: „Viele Jahre wurden unsere Initiativen für verbesserte Wärmedämmstandards bei Wohnungsbau- und Sanierung mit dem Argument der erhöhten Kosten abgelehnt. Gerade der Bereich der Altbausanierung birgt aber ein großes Potential an CO2-Reduzierungsmöglichkeiten weit über die vom Gesetzgeber geforderten Standards hinaus.
Dass diese Potentiale endlich besser genutzt werden, ist angesichts des großen Sanierungsbedarfs der städtischen Wohnungsbaugesellschaften die zukunftsweisende Antwort auf die neuesten Studien des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zum Klimawandel in Bayern. Neben den ökologischen Auswirkungen haben die angestrebten Maßnahmen auch noch einen sozialen Effekt: Denn nachdem die zweite Miete in den letzten Jahren rasant gestiegen ist, kommen alle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Heizkosten zu senken, den Mietern zugute.“
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