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Fraktion Die Grünen rosa liste
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Pressemitteilung
29. November 2006
Mobilitätsmanagement beschlossen
Rathaus-SPD und Die Grünen-rosa liste haben heute die Einführung eines modernen Mobilitätsmanagements in München beschlossen. Zukünftig werden die Münchnerinnen und Münchner auf ein professionelles Beratungsangebot zur Wahl des günstigsten und umweltfreundlichsten Verkehrsmittels zurückgreifen können. Ein erster Modellversuch gemeinsam mit der MVG war, wie eine Evaluierung belegt, ein durchschlagender Erfolg.
Für die Sparten betriebliches Mobilitätsmanagement, Beratung für Neubürger, Kinder und Jugendliche sowie für Senioren und für die Pflege des Mobilitätsportals billigte die rot-grüne Stadtratsmehrheit in einem gemeinsamen Planungs-, Wirtschafts- und Kreisverwaltungsausschuss Investitionen von insgesamt 1,2 Mio €. Durch die einzelnen Maßnahmen ist eine deutliche Verringerung des Autoverkehrs und eine Erhöhung der Verkehrssicherheit zu erwarten. Die rot-grünen Bündnispartner waren sich einig, dass sich Mobilitätsmanagement zu einer wichtigen Komponente moderner Verkehrspolitik entwickeln wird. Die verkehrspolitisch Verantwortlichen im Inzell-Arbeitskreis befürworten den Ansatz, bei den Bürgern für die intelligente Verkehrsmittelwahl zu werben.
Barbara Scheuble-Schaefer, Korreferentin im KVR, Sprecherin im KVA, SPD-Stadträtin: „Nachdem die klassischen Mittel wie die Ausweitung und Optimierung im öffentlichen Verkehr ausgeschöpft sind, ist nun der Zeitpunkt gekommen, beim Einzelnen für eine gesunde Umwelt durch eine Verhaltensänderung zu werben. Die Wirkung einer persönlichen Ansprache, wie durch den Neubürgerbrief oder durch konkrete Vorschläge für Senioren sollte nicht unterschätzt werden. Wenn Verbote wie die Sperrung der Innenstadt für ältere, Abgase emittierende PKWs alleine kommen, wird oft eine Antihaltung provoziert, der Mitmacheffekt aber konterkariert.“
Jens Mühlhaus, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen rosa liste: „Wenn der Anteil des Öffentlichen Nahverkehrs sowie des Rad- und Fußgängerverkehrs im Sinne der Nachhaltigkeit erhöht werden soll, dann benötigt er ein professionelles Marketing, um mit den vehement beworbenen und nach allen Regeln der Kunst vermarkteten Automobils konkurrieren zu können. Was für den Erfolg jeden Joghurtbechers am Markt unabdingbar ist, wird in München künftig auch für die Produkte und Dienstleistungen ökologischer Mobilität selbstverständlich sein.“
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