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P R E S S E M I T T E I L U N G
26.09.06

Transrapid: Grüne fordern Bericht über Sicherheitskonzept
"Mehr Sicherheit wird noch mehr Geld kosten"


Die Grünen im Rathaus haben einen ausführlichen Bericht über das Sicherheitskonzept des Münchner Transrapid gefordert. Der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Jens Mühlhaus, forderte "eine gründliche Analyse, welche eventuellen Sicherheitslücken die Münchner Transrapidstrecke hat, und welche Konsequenzen sich aus dem Unglück im Emsland sowie vor ca. einem Monat in Shanghai ergeben." Mühlhaus erinnerte daran, dass schon die ablehnende Stellungnahme der Stadt gegen die Planfeststellung im Mai diesen Jahres das Fehlen eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes und auch Defizite beim Brandschutz beklagt hatte.

Jens Mühlhaus: "Die Ursachen des Emsland-Unglücks sind jetzt sorgfältig zu analysieren. Man muss schon einen unerschütterlichen "Tunnelblick" haben, um angesichts dieser Situation den ursprünglichen Zeitplan für die Münchner Strecke zum Maßstab des Handelns zu machen. Sicherheit muss jetzt an erster Stelle stehen – nicht Schnelligkeit. In Hinblick auf die Münchner Trasse – ganz besonders für den Tunnel – müssen jetzt die von der Stadt kritisierten Sicherheitslücken auf den Tisch. Die Magnetschwebebahn-Bau- und Betriebsordnung schreibt vor, dass das Sicherheitskonzept alle erkennbaren Sicherheitsrisiken berücksichtigen muss. Hier ist offensichtlich neuer Planungs- und Handlungsbedarf entstanden. Es wäre nach den beiden Unfällen auf der Teststrecke und in Shanghai jedoch unrealistisch, nicht von erhöhten Sicherheitsanforderungen und damit von noch höheren Kosten auszugehen. Und damit dürfte sich der angenommene Nutzen dieser Technik endgültig verflüchtigen."


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