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P R E S S E M I T T E I L U N G
25. September 2006





Städte-Feinstaub-Ranking des BUND:
Mangels erfolgreicher Umsetzung München nur Mittelmaß in der Feinstaubbekämpfung

In einem Ranking hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt die Gegenmaßnahmen der 26 am stärksten mit Feinstaub belasteten Städte Deutschlands bewertet. München landet dabei nur im Mittelfeld. Bemängelt wird vor allem, dass noch keiner der Beschlüsse umgesetzt wurde: es fehlen die Erfolge.

Der BUND ist nach der Bewertung der Gewinnerstädte Berlin und Düsseldorf der Überzeugung, dass Feinstaub erfolgreich bekämpft werden kann. Schon 2007 könne bei zusätzlicher Einführung der Umweltzone in diesen Städten die Grenzwerte einhalten können.

Jens Mühlhaus, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen-rosa liste macht vor allem die mangelnde Arbeitsgeschwindigkeit der Regierung von Oberbayern für das mäßige Abschneiden Münchens verantwortlich: "Auf Initiative vor allem der Grünen hat München konsequent den Ausstieg aus dem Feinstaub-Problem beschlossen. Mit dem LKW-Transitverbot und der Umweltzone und vielen weiteren Maßnahmen steht der Katalog zur Feinstaubbekämpfung seit Monaten und Jahren fest. Einzig die Aufsichtsbehörde verhindert mit bürokratischer Verhinderungspolitik eine bessere Lebensqualität in München. Der BUND hat uns mit seinem Städte-Rankung nochmals darin bestärkt, den Feinstaub auch weiterhin mit aller Kraft zu bekämpfen. Wollen wir hoffen, dass der Freistaat und die ROB das Thema auch bald ernst nehmen."

Das Städteranking kann auf der Feinstaub-Homepage der Grünen Fraktion heruntergeladen werden: www.feinstaub-muenchen.de


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