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P R E S S E M I T T E I L U N G
4. September 2006
Gammelfleisch: Wie können die Kontrollen effizienter werden?
Der Fund von Tonnen verdorbenen Fleischs in einem Münchner Betrieb lässt nach Auffassung von Grünen-Stadträtin Sabine Krieger befürchten, dass die öffentlichen Lebensmittelkontrollen nicht so effizient sind wie nötig. Mit einer zehnteiligen Anfrage (>>>hier) verlangt sie daher Auskunft über die Verteilung der Zuständigkeiten für die Lebensmittelkontrolle zwischen den städtischen Referaten und staatlichen Behörden. Sie will ferner wissen, wie die turnusmäßigen Kontrollen ablaufen und wie oft sie in den letzten 2 Jahren erfolgreich waren. Auch die personelle Ausstattung der städtischen Lebensmittelkontrolle und die Entwicklung der Zahl der Kontrollen ist Gegenstand ihrer Anfrage.
Sabine Krieger: „Die Verteilung der Kompetenzen ist anscheinend recht verschachtelt. Turnusmäßige Kontrollen finden zwar statt, können aber den Betrug mit Fleisch nicht verhindern. Der Eindruck drängt sich auf, dass auch die Lebensmittelkontrolle unter dem allgemeinen Sparzwang zu leiden hat. Im Interesse der Gesundheit aller müssen die Lebensmittelkontrollbehörden mit ausreichenden finanziellen und personellen Mitteln ausgestattet werden“
Rückfragen: Pressestelle, Markus Viellvoye, Tel.: 233 92 619
Aktuelle Anträge und Anfragen sind auch unter www.gruene-muenchen-stadtrat.de zu finden.
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