P R E S S E M I T T E I L U N G
14. Juli 2006
Transrapid-Finanzierung: „Reines Wunschdenken bei Huber“
Stadt wird sich Finanzierung durch den Flughafen widersetzen
Die Finanzierungspläne für den Transrapid, die Wirtschaftsminister Huber heute in der Münchner Abendzeitung offenbart hat, sind nach Auffassung des stellvertretenden Vorsitzenden der Stadtratsfraktion Die Grünen rosa liste, Boris Schwartz „reines Wunschdenken.“ Weder die Bahn noch die Wirtschaft habe eine Beteiligung an den Investitionen zugesagt. Vor allem die Hoffnung, dass die Flughafen München GmbH (FMG) einen Teil der Kosten übernehme, sei völlig unrealistisch.
Boris Schwartz: „Da ist wohl die Phantasie mit Herrn Huber durchgegangen. Die Stadt München hält 23 % der FMG-Anteile und wird sich jedem Versuch widersetzen, das Vermögen des Flughafens für das magnetschwebende Lieblingsspielzeug der Staatsregierung zu verprassen. Das hat der Stadtrat bereits 2003 beschlossen. Dies gilt um so mehr, als die FMG bei der Stadt immer noch Schulden in dreistelliger Millionenhöhe hat. Es bleibt dabei: Es gibt kein tragfähiges Finanzierungskonzept für den Transrapid.“
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