|
|
P R E S S E M I T T E I L U N G
20. Februar 2006
Neue Offensive für den Klimaschutz
Grüne schlagen Einführung eines "Münchner Sanierungsstandard" vor
Die größten Potentiale zur Einsparung von Energie und zur Reduzierung von CO2-Emissionen liegen in der besseren Wärmedämmung von Gebäuden. Zuletzt hat das wieder die Studie "Kommunale Strategien zur Reduktion der CO2 Emissionen um 50% am Beispiel der Stadt München" belegt: Bis zum Jahr 2030 könnten jedes Jahr 41.000 t CO2 weniger emittiert werden. Voraussetzung ist allerdings, die einzelnen Bau- und Planungsleistungen sowie die Kenntnisse der Handwerker im Bereich der energetischen Sanierung zu verbessern, die bisher unzureichende Zusammenarbeit der Gewerke zu optimieren und die ausgeführten Arbeiten effizienter zu kontrollieren.
All dies soll, so ein Antrag (>>>hier) von Grünen-Stadträtin Sabine Krieger, durch die Einführung eines "Münchner Sanierungsstandards" erreicht werden, ein Qualitätsstandard der über die gesetzlich vorgeschriebenen Energiesparstandards hinausginge, aber dennoch wirtschaftlich zu realisieren wäre. Das Bauzentrum würde nach Möglichkeit die Öffentlichkeitsarbeit, die Fortbildungsveranstaltungen für Handwerker und die Qualitätskontrolle übernehmen. An einem städtischen Gebäude soll zudem ein Demonstrationsprojekt mit dem "Münchner Sanierungsstandard" durchgeführt werden.
Vorbild für den "Münchner Sanierungsstandard" sind Erfahrungen in Stuttgart, wo ein solcher Qualitätsstandard in Abstimmung mit Bauschaffenden und Fachplanern eingeführt wurde.
Sabine Krieger: "Mit der Einführung eines breit anerkannten Qualitätsstandard für Sanierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand könnten in München so hat es Stuttgart gezeigt - der Standard energetischer Sanierungen erhöht und die Sanierungsqualität verbessert werden. Auf diese Weise könnte die Stadt ihr Profil als Energiesparhauptstadt schärfen und zeigen, dass sie ihre Klimaschutzziele noch ernst nimmt."
|
|
|
|