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P R E S S E M I T T E I L U N G
8. Februar 2006
Klinik-Manager:
Politik soll sich aus operativem Geschäft heraushalten
Die Vorsitzende der Stadtratsfraktion Die Grünen rosa liste, Lydia Dietrich, hat davor gewarnt , sich in das operative Geschäft des städtischen Klinikums und damit in die Entscheidungsbefugnis der Geschäftsführung einzumischen. Bei der Gründung der GmbH, so Dietrich, sei ein Grundsatzbeschluss zu den Strukturen gefasst worden, der auch die Besetzung der zweiten Managementebene durch die Geschäftsführung der Klinik GmbH beinhalte.
Lydia Dietrich: „Der Stadtrat hat sich gezielt Kompetenzen in der strategischen Ausrichtung vorbehalten, zum Beispiel bezüglich der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Dies ist auch richtig und sinnvoll, schließlich handelt es sich um ein städtisches Unternehmen Eingriffe in das operative Geschäft der Geschäftsführung gehören allerdings nicht zu den Stadtratskompetenzen das hat auch die SPD mitbeschlossen.
Dass der Oberbürgermeister nun die Besetzung der zweiten Managementebene kurzfristig gestoppt hat, ist völlig unverständlich und inakzeptabel. Das städtische Klinikum ist keine städtische Behörde und kein Eigenbetrieb, sondern eine GmbH mit weitreichenden eigenen Kompetenzen der Geschäftsführung, damit das Unternehmen in der momentan schwierigen Lage auf dem Krankenhausmarkt überleben kann. Ich fordere die SPD auf, die Klinik-Geschäftsführung nicht durch Eingriffe in deren Kompetenzen zu desavouieren.“
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