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P R E S S E M I T T E I L U N G
2. Februar 2006
30 % weniger Energieverbrauch in 30 Jahren
Die Stadt braucht neue Ziele für den Klimaschutz
Die Stadt München soll ihre Anstrengungen zur Senkung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen deutlich erhöhen. 30 % weniger Energieverbrauch bis zum Jahr 2030 und damit 60 % weniger CO2-Emissionen (zum Referenzjahr 2000) sind die Ziele eines Antrags (>>>hier) der Stadtratsfraktion Die Grünen rosa liste, der die Erstellung eines umfassenden Handlungskonzeptes vorsieht.
Stadträtin Sabine Krieger: "Die Stadt wird ihre selbst gesteckten Ziele zur CO2-Reduktion - um 30% bis 2005 und um 50% bis 2010 - nicht erreichen, das ist schon seit längerem klar. Vor dem Hintergrund eines spürbaren Klimawandels, ständig steigender Rohstoffpreise und der Endlichkeit fossiler Rohstoffe ist es jedoch ein Gebot der Vernunft und der politischen Verantwortung, sich neue Ziele zu setzen."
Der Antrag greift Vorschläge einer Studie auf, in der das Öko-Institut Freiburg erhebliche Einsparpotentiale beim Verbrauch von Strom und Wärme in München nachweist. Gleichzeitig beinhaltet die Studie einen Katalog von Maßnahmen, mit denen langfristig der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen auf die oben beschriebenen Werte gesenkt werden können. Dabei handelt es einerseits um Maßnahmen, die die Stadt in ihrem eigenen Einflussbereich z.B. bei der Gebäudesanierung und beim Energiesparen ergreifen kann. Andererseits soll die Stadt auf diese Weise mit gutem Beispiel vorangehen und mit optimaler Förderung und Beratung auf private und gewerbliche Verbraucher Einfluss nehmen.
Sabine Krieger: "Erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Energieeffizienz sind die Komponenten für eine nachhaltige Energiepolitik, die langfristig die Energieversorgung ohne Kernenergie und Nutzung von fossilen Rohstoffen sichern kann. München ist schon auf dem richtigen Weg, muss ihn aber konsequent und ohne Zögern weiter gehen, um sich gegen Ressourcenknappheit und steigende Kosten für fossile Energien zu wappnen."
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