P R E S S E M I T T E I L U N G
23. Januar 2006
Münchner Antidiskriminierungsvereinbarung
ein wichtiger Schritt zu mehr Chancengleichheit.
Die Grüne Fraktionsvorsitzende Lydia Dietrich und Stadtrat Thomas Niederbühl (rosa liste) haben die Antidiskriminierungsvereinbarung, die die Landeshauptstadt vergangene Woche mit dem Gesamtpersonalrat geschlossen hat, als „wichtigen Schritt zu mehr Chancengleichheit für alle Beschäftigten begrüßt.“
Die ADV schützt die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt vor Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, Herkunft, Hautfarbe, Religion, Behinderung und Alter. Darüber hinaus stößt vor allem die Aufnahme der sexuellen Identität in den Katalog der schutzwürdigen Persönlichkeitsmerkmale auf große Zustimmung bei Dieterich und Niederbühl.
Lydia Dietrich: „Gerade Lesben und Schwule sind in der Arbeitswelt noch häufig von Diskriminierungen betroffen. Hier geht die Stadt mit gutem Beispiel voran. Wir gehen davon aus, dass auch die Beteiligungsgesellschaften und weitere Münchner Betriebe Antidiskriminierungsvereinbarungen beschließen und umsetzen werden.“
Thomas Niederbühl: „Schon mit dem Antidiskriminierungszusatz bei Stellenausschreibungen hat die Landeshautstadt München eine Vorreiterrolle beim Kampf gegen Diskriminierung eingenommen. Mit der Antidiskriminierungsvereinbarung bietet die Stadt München allen ihren Beschäftigten einen umfassenden Schutz vor Benachteiligungen und Diskriminierungen. Sie ist ein weiterer Baustein in der Münchner Erfolgsgeschichte schwul-lesbischer Gleichstellung.“
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