P R E S S E M I T T E I L U N G
3. Mai 2005
Ifo-Studie zeigt: Umweltwirtschaft in München floriert
Die Umweltwirtschaft in der Region München floriert das ist das Ergebnis einer vom städtischen Referat für Arbeit und Wirtschaft beim ifo Institut in Auftrag gegebenen Studie, die heute im städtischen Wirtschaftsausschuss auf der Tagesordnung stand. Die Vorsitzende der Stadtratsfraktion Die Grünen rosa liste, Lydia Dietrich, bezeichnete das Ergebnis als erneuten Beleg für die Zukunftsfähigkeit dieses Wirtschaftszweiges, der in München offenbar besonders günstige Bedingungen vorfinde.
Die Daten der 143 von der Umfrage erfassten Unternehmen aus München und den angrenzenden Landkreisen zeigen für die Produktion von Umweltschutzgütern deutliche Steigerungen der Umsätze und der Zahl der Beschäftigten im Vergleich zu 1994. Nach Hochrechnungen des ifo Instituts arbeiten mittlerweile in der Planungsregion 14 ca. 9.000 Menschen in der Umweltbranche und erzielen einen Umsatz von rund 1,3 Mrd. €. Vor allem die Abfallwirtschaft hat hohe Steigerungsraten zu verzeichnen.
Die Studie stellt für die Region München „vielfältige, umweltrelevante Innovationspotentiale“ fest: in den Bereichen der erneuerbaren Energien v.a. der Photovoltaik und der Biomasse, sowie bei der Entwicklung alternativer Antriebssysteme. Besonders dynamische Wachstumspotentiale erkennt die Studie bei der Brennstoffzellentechnologie und beim Handel mit ökologischen Lebensmitteln.
Lydia Dietrich: „Die Bestandsaufnahme des ifo-Instituts zeigt, dass die Umweltwirtschaft in der Region München offensichtlich die passenden Standortbedingungen vorfindet. Dazu gehört auch das gute umweltpolitische Klima in der Stadt. 15 Jahre nach Etablierung der rot-grünen Zusammenarbeit ist dies eine erfreuliche Bilanz.“
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