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P R E S S E M I T T E I L U N G
16. März 2005



Feinstaubbelastung: Grüne fordern Taten

Die kurz bevorstehende 35. – und damit maximal zulässige - Überschreitung des Grenzwerts für Feinstaub in der Landshuter Allee macht nach Auffassung der Grünen im Stadtrat drastischere Maßnahmen notwendig.

In einem gemeinsamen Antrag (>>>hier) mit der SPD fordern die Grünen, auch Sperrungen, ein Durchfahrverbot für Transit-LKW und ein generelles Fahrverbot für Fahrzeuge ohne Dieselrußfilter im gesamten Stadtgebiet in Betracht zu ziehen. Die Regierung von Oberbayern wird aufgefordert, endlich ein wirksames Instrumentarium zur Einhaltung der Grenzwerte bereit zu stellen und einen Aktionsplan zu erarbeiten

Sabine Krieger, umweltpolitische Sprecherin der Grünen-rosa liste: „Die gesundheitlichen Folgen der hohen Feistaubbelastungen werden leider immer noch nicht ernst genommen. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums sinkt die durchschnittliche Lebenserwartung durch Feinstaub um 9 Monate. Wenn die Einhaltung der Grenzwerte nur durch Verkehrsbeschränkungen möglich ist, dann darf dies nicht länger ein Tabu sein.“

Jens Mühlhaus, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen – rosa liste: „Die Regierung von Oberbayern will das Problem der hohen Feinstaubwerte anscheinend einfach aussitzen und die Bürger an der Nase herumführen. Gegen diese bornierte Einstellung werden wir mit gezielter und konzentrierter Öffentlichkeitsarbeit vorgehen. Klagen betroffener Bürger gegen die Überschreitung der Grenzwerte sind bereits absehbar. München benötigt daher jetzt einen Aktionsplan, der diese Bezeichnung auch verdient: Der Worte sind genug gewechselt – lasst uns auch endlich Taten sehen.“


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