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P R E S S E M I T T E I L U N G
30. August 2004


Grüne regen Änderung der Rechtsform an:
Kommt die Philharmoniker GmbH?

Eine Änderung der Rechtsform könnte nach Auffassung der Stadtratsfraktion Die Grünen – rosa liste die Lösung für die Probleme sein, vor denen die Münchner Philharmoniker auf Grund des auch im städtischen Kulturetat herrschenden Sparzwanges stehen. Fraktionschef Siegfried Benker und Stadtrat Thomas Niederbühl haben heute beantragt zu überprüfen, ob die zu erbringenden Konsolidierungsleistungen durch eine Rechtsformänderung besser bewältigt werden können. Bei allen Überlegungen sollen der neue Generalmusikdirektor, der Intendant, das Orchester und der Philharmonische Rat von Anfang an miteinbezogen werden.

Siegfried Benker: "In den letzten Jahren haben eine ganze Reihe städtischer Einrichtungen ihre Rechtsform geändert: Soweit man es heute schon beurteilen kann, sind die Erfahrungen überwiegend positiv: die neu formierten Betriebe haben größere Handlungsfreiheit und arbeiten effizienter.
Dies gilt auch für die Kulturbetriebe. In Absprache mit der Belegschaft wurden kürzlich die Kammerspiele in einen Eigenbetrieb umgewandelt. Das Volkstheater und das Deutsche Theater sind GmbHs, ebenso wie die Volkshochschule.
Da auch die Münchner Philharmoniker– ebenso wie alle anderen kulturellen Einrichtungen der Stadt – in den nächsten Jahren große Konsolidierungsleistungen erbringen müssen, stellt sich die Frage, ob sie nicht auch in einer anderen Rechtsform geführt werden sollten. Hier wäre es sinnvoll, die ganze Bandbreite möglicher Rechtsformen von der Errichtung eines Eigenbetriebes bis zu einer GmbH zu prüfen und mit allen Beteiligten und zuständigen Gremien zu diskutieren. Für eine GmbH-Lösung käme allerdings nur eine 100%ige Tochter der Stadt in Frage."

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