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P R E S S E M I T T E I L U N G
2. August 2004


Gleichstellung von Lesben und Schwulen auch auf städtischen Formularen

Das vor drei Jahren in Kraft getretene Gesetz zur Eingetragenen Lebenspartnerschaft beinhaltet auch die Einführung des entsprechenden Familienstandes. Dennoch suchen gleichgeschlechtliche Paare, die sich vor dem Gesetz zu einer solchen Partnerschaft verbunden haben, auf offiziellen Formularen unter der Rubrik Familienstand meist vergeblich nach "Eingetragene Lebenspartnerschaft."
Für die Münchner Stadtverwaltung fordern Stadträtin Lydia Dietrich (Grüne) und Stadtrat Thomas Niederbühl (rosa liste) deswegen jetzt eine entsprechende Überarbeitung des Formularwesens.
Lydia Dietrich: "Wie eine Studie der Koordinierungsstelle 'Lesben und Schwule in München' ergeben hat, befürchten 50% der befragten Lesben und Schwule Benachteiligungen bei Behörden. Die Berücksichtigung des Familienstandes der Eingetragenen Lebenspartnerschaften im Formularwesen der Stadt wäre ein deutliches Signal, dass die Behörden die Gleichstellung von Lesben und Schwulen ernst nehmen. Es sollte darüber hinaus selbstverständlich sein, dass lesbische und schwule Paare, die eine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, dies auch in den Formularen der Stadt kenntlich machen können."

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