P R E S S E M I T T E I L U N G
27. Juni 2003
Aus für den Metrorapid: "Ein Sieg der Vernunft"
"Ein Sieg der Vernunft, den man auch in Bayern anpeilen sollte," ist nach Auffassung von Grünen-Stadtrat Jens Mühlhaus der Verzicht der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen auf den Bau des umstrittenen Metrorapid.
"Die Entscheidung gegen den Metrorapid", so Mühlhaus weiter, "zieht die Konsequenzen aus den enormen Kosten, die der Bau und der Betrieb einer Magnetschwebebahn verursachen würde. Eine derartige Geldverschwendung passt nicht mehr in die politische Landschaft, die ja längst von tiefen Haushaltslöchern geprägt wird. Nicht zufällig haben sich für das Projekt weder inI NRW noch in München private Investoren gefunden.
Dieses Verkehrsmittel so interessant es unter technischen Gesichtspunkten sein mag kann auf kurzen Strecken seine Vorzüge nicht ausspielen und ist nicht wirtschaftlich zu betreiben. Wir haben allerdings wenig Hoffnung, dass die Bayerische Staatsregierung ebenfalls zur Vernunft kommt und zur Schonung der öffentlichen Haushalte einmal auf ein teures Renommierprojekt verzichtet. Die Bundesregierung fordern wir auf, an Stelle des Transrapid den Bau einer Express-S-Bahn von München zum Flughafen zu bezuschussen. Das spart Hans Eichel Gelder in dreistelliger Millionenhöhe."
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