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P R E S S E M I T T E I L U N G
26. Mai 2003
Zukünftiges Betriebssystem der Stadt München:
Grüne werden für Linux stimmen
In der seit einigen Wochen in der Schwebe befindlichen Entscheidung zwischen Linux und Microsoft als Anbieter des neuen Betriebssystems der Stadt München hat die Grüne Stadtratsfraktion sich pro Linux entschieden. In der Fraktionssitzung am Montag nachmittag sprachen sich die Grünen Stadträte einstimmig dafür aus, zukünftig Open Source-Produkte für die städtischen Betriebssysteme einzusetzen.
Damit ist eine Pro-Linux-Entscheidung im Stadtrats-Plenum am kommenden Mittwoch sehr wahrscheinlich geworden.
Boris Schwartz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: "Die Entscheidung des Münchner Stadtrats pro Linux wird eine Bresche in die monopolartige Stellung von Microsoft schlagen. Mit der Stadt München entschließt sich zum erstenmal eine große deutsche Kommune für Open Source-Software. Neben der größeren Wirtschaftlichkeit für die Stadt ist dies auch ein Beitrag für echten Wettbewerb auf dem Markt für Software."
Stadtrat Jens Mühlhaus:" Für München bedeutet das größere Unabhängigkeit und damit langfristig Kosteneinsparungen in beträchtlicher Höhe. Den Bedenken der Verwaltung wird durch eine flexible und zeitlich gestreckte Umstellung Rechnung getragen. Auch der IT-Standort München wird mit dem Beschluss gestärkt werden, denn die Umstellung auf Linux wird städtische Aufträge nach sich ziehen und so qualifizierte Arbeitsplätze schaffen."
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