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P R E S S E M I T T E I L U N G
12. April 2001
Grüne beantragen städtische Unterstützung für innovatives Projekt in der Einsteinstraße:
"Vorbildliche Verbindung von Wohnen, Arbeiten
und ehrenamtlichem Engagement"
Auf dem der Stadtwerke GmbH gehörenden Areal Einsteinstraße 28 plant eine Nutzungsgemeinschaft ein Mischnutzung aus Wohnen, Arbeiten und Engagement für die Umwelt.
In dem Konzept von Wogeno, Bund Naturschutz (Kreisgruppe München), Jugendorganisation Bund Naturschutz, Green City und ADFC ist vorgesehen, durch den Umbau der rückwärtigen Gebäude circa 30 Genossenschaftswohnungen zu schaffen. Außerdem sollen kleinteilige Gewerbe- und Büroflächen mit gemeinsamer Infrastruktur und Logistik entstehen, die sich insbesondere für start ups eignen und für lokales, handwerklich geprägtes Gewerbe, das in Haidhausen von Sanierung betroffen ist. Im vorderen Teil soll das Umweltprojekt Eco 21 einziehen - der Hauptstützpunkt der genannten 4 Umweltinitiativen, die durch das gemeinsame Haus Synergiepotenziale ausschöpfen und enger kooperieren möchten. Das Herzstück des Areals soll die Eco-Bar werden - eine trendige Öko-Kneipe, die als Anziehungspunkt für Jugendliche dienen und diese an Umweltthemen heranführen und für ehrenamtliches Engagement gewinnen soll. Die Veranstaltungsräume der Eco-Bar sollen allen Bewohnern des Viertels offen stehen.
Die Grünen haben nun beantragt, dass die Stadt mit der Stadtwerke GmbH in Verhandlungen über das Grundstück eintritt und zugleich prüft, welche Möglichkeiten es gibt, das Grundstück für dieses Nachnutzungskonzept dauerhaft zu sichern (Erbbaurecht, Dauernutzungsvertrag, Erwerb etc.). Außerdem könnte die Stadt das Projekt über die Subventionierung des geplanten preisgebundenen Wohnraumes im Rahmen des München Modells oder über das Erweiterte Klimaschutzprogramm für die ökologische Sanierung der Gebäude unterstützen.
Fraktionschef Siegfried Benker: "Das Konzept der Interessengruppen verbindet in vorbildlicher Weise in innerstädtischer Lage preisgünstiges Wohnen, Arbeiten und ehrenamtliches Engagement. Die Stadt sollte deshalb alle Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses innovative Projekt zu unterstützen."
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