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12.02.2008
Antrag
Klimaschutzfahrplan 6:
Stadt fördert den Austausch von Nachtspeicherheizungen
Die Verwaltung wird beauftragt durch
● eine gezielte große Informationskampagne
● kostenlose Beratungsleistungen z.B. im Bauzentrum
● finanzielle Unterstützung
den Austausch von Nachtspeicherheizungen zugunsten anderer umweltfreundlicher Heizungssysteme in München zu forcieren.
Begründung:
Nachtspeicherheizungen sind klimaunfreundlich. Im Vergleich mit allen anderen Heizungsformen sind sie mit Abstand am ineffizientesten. Moderne Brennwertthermen auf Gas- oder sogar Ölbasis haben im Vergleich zu den Elektroheizungen einen weitaus geringeren CO2-Ausstoß.
In Deutschland werden noch immer ca. 1,4 Mio. Wohnungen elektrisch beheizt. Diese Stromanwendung verursacht 39 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr. Das sind mehr als 3% der gesamten deutschen CO2-Emissionen!
Eine wissenschaftliche Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums belegt die Umweltbelastung und die hohen Kosten von Elektroheizungen. Der Austausch von Nachtspeicherheizungen wurde deshalb auch in das CO2-Gebäudesanierungsprogramm aufgenommen.
Noch sind aber viele Eigentümer zögerlich, den Austausch auch wirklich vorzunehmen. Für die Klimabilanz von München spielt der Austausch der Stromheizungen eine wichtige Rolle. Die Stadt sollte deshalb mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln den Heizungswechsel z.B. zugunsten eines Fernwärmeanschlusses unterstützen. Die Stadtwerke München sollten dabei möglichst ins Boot geholt werden.
Fraktion Die Grünen / rosa liste
Sabine Krieger, Jens Mühlhaus
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