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100 Jahre Internationaler Frauentag



11.12.2007


Velo-city 2007- Wie weiter mit dem Radverkehr in München II
Schwierige Projekte endlich anpacken

Antrag

Der Stadtrat möge beschließen:

Das Bau- und das Kreisverwaltungsreferat werden beauftragt, ein Umsetzungskonzept für die Ertüchtigung von bedeutsamen Radrouten, die wegen ihrer Komplexität in der Umsetzung oder der Kosten bisher hinten angestellt wurden, zu erarbeiten. Dabei sind besonders die Routen zu berücksichtigen, die im Beschluss des Kreisverwaltungsausschusses vom 17.4.2007 (Beschlussnummer 9819) als voraussichtlich realisierbar genannt werden. Darüber hinaus sind entsprechend dem Beschluss zur Fortschreibung des Realisierungsnetzes Radverkehr (Bauausschuss vom 18.10.2005, Nr. 6223) Einzelentscheidungen für wichtige Lückenschlüsse im Hauptstraßennetz vorzulegen.

Wichtige in den Beschlüssen aufgeführte Vorhaben sind z.B.:

· Kapuzinerstraße/Baldeplatz

· Orleansstraße zwischen Rosenheimer und Balanstraße

· Plinganserstraße zwischen Harras und Lindwurmstraße

· Menzinger Straße (Nordseite) zwischen Savoyenstraße und Wintrichring

· Potsdamer-/Dietlindenstraße

· Johanneskirchner Straße zwischen Effner- und Cosimastraße

· Truderinger Straße zwischen Baumkirchner und Thomas-Hauser-Straße

· Wolfratshauser Straße zwischen Solln und Steinerstraße

· Vorgezogene Radaufstellfläche an der Reichenbachbrücke/Eduard-Schmid-Straße

· Vorgezogene Radaufstellfläche an der Truderinger Straße/Schmuckerweg

· Schleißheimer Straße Südteil

· Rosenheimer Straße zwischen Rosenheimer Platz und Orleansstraße

Über den Sachstand der Realisierung ist dem Stadtrats jährlich zu berichten.

Begründung
Die Velo-city-Konferenz 2007 war ein voller Erfolg. So viel Teilnehmer aus aller Welt wie noch nie auf einer Velo-city-Konferenz setzten sich intensiv mit dem Radverkehr auseinander. München konnte etliche Projekte vorweisen, die für andere Städte Vorbild sein können. Die Organisation der Konferenz und die Gastfreundlichkeit Münchens sind viel gelobt.
Aber auch für München brachte die Konferenz wichtige Impulse. Schon jetzt gilt als Ziel der LH München, den Radverkehrsanteil auf 15 % zu erhöhen. Angesichts steigender Treibstoffpreise und der Potenziale in München für Nahmobiliät sind auch 20% realistisch. Um eine Steigerung des Radverkehrsanteils wirklich zu erreichen, müssen allerdings unverzüglich massive Anstrengungen in der Radverkehrsförderung unternommen werden.

Da die Grundlagen schon vorliegen (z.B. Realisierungskonzept Radverkehr, Fahrradabstellkonzept, Beschilderungskonzept, Ausbau von B+R), muss nun forciert an die Umsetzung der Konzepte gegangen werden. Schwierige Projekte, die für den Radverkehr eine hohe Dringlichkeit haben, dürfen nicht länger mit dem Hinweis auf die komplexe Problemlage hinten angestellt werden. Vielmehr ist nun der Zeitpunkt gekommen, gerade die schwierigen Fälle anzugehen.


Initiative:
Jens Mühlhaus
Stadtrat

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