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ddd


20.12.06


Ökologie auf dem Oktoberfest stärken


Antrag

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft wird aufgefordert, die Bewertungsrichtlinien für das Oktoberfest insofern zu ändern, dass das Bewertungskriterium Ökologie einen höheren Stellenwert erhält.


Begründung:
In den Bewertungsrichtlinien für das Oktoberfest werden die einzelnen Bewertungskriterien nach unterschiedlichen Faktoren gewichtet. Dabei gibt es Bewertungskriterien mit einem höheren und einem niedrigeren Stellenwert. Der Punkt „Ökologie“ gehört zu den Kriterien, die einen geringeren Stellenwert haben.
Spätestens seit des Stadtratsbeschlusses zur Biostadt München vom 20.07.2006 muss insbesondere der Förderung ökologischer Ernährung ein größerer Stellenwert eingeräumt werden. Das Angebot an ökologischen Nahrungsmittel auf der Wies´n ist in den letzten Jahren zwar gestiegen, allerdings nehmen sie immer noch eine Nischenstellung ein.
Das erfolgreiche Modell des Tollwood, bei dem alle dort angebotenen Lebensmittel aus ökologischem Anbau kommen, macht deutlich, dass nicht nur der Bedarf vorhanden ist, sondern dass ökologische Lebensmittel von den BesucherInnen auch sehr gut angenommen werden. Nachdem München bundesweit zu den Städten mit der größten Nachfrage nach Bioprodukten gehört und der Stadtrat mit dem Beschluss zur verstärkten Förderung ökologischer Lebensmittel ein klares Signal gesetzt hat, sollte sich dieser Trend auch auf dem größten Volksfest der Welt wiederfinden.
Darüber hinaus sind der sparsame Umgang mit Wasser und Energie, der stärkere Einsatz schadstoffarmer Zugmaschinen und umweltfreundliches Hydrauliköl als wichtige Beiträge zu Ökologie und Umweltschutz anzustreben. Die Förderung und Stärkung einer nachhaltigen Geschäftspolitik der Betreiber auf dem Oktoberfest kann aber nur wirksam umgesetzt werden, wenn auch die Bewertungsrichtlinien dem Faktor Ökologie einen höheren Stellenwert geben.


Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/Rosa Liste
Lydia Dietrich
Stadträtin

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