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ddd


9. März 2006

Einrichtung einer durchgehenden Busspur auf der Fürstenrieder Straße


Antrag

Die Verwaltung wird gebeten, in der Fürstenrieder Straße für den Busverkehr der Linien 51-151-168-N41 zwischen S-Bahnhof Laim und Waldfriedhof eine durchgängige eigene Busspur einzurichten. Die Herstellung soll durch eine entsprechende Blockmarkierung geschehen und aus den laufenden Haushaltsmitteln umgesetzt werden. Umbauten im Straßenraum sollen nicht vorgenommen werden.
Das Planungsreferat wird gebeten, vor und nach Einrichtung der Busspur Verkehrszählungen zum MIV durchführen. Die MVG wird gebeten, entsprechende Pünktlichkeitsuntersuchungen vor und nach Einrichtung der Busspur vorzunehmen. Über die Erfahrungen mit der Busspur wird dem Stadtrat berichtet.

Begründung
Am 18.2.2006 wurde die A99 West eröffnet. Dadurch wird der Durchgangsverkehr und besonders der Schwerverkehr im Straßennetz des Münchner Westens erheblich reduziert und damit die Aufenthaltsqualität an diesen Straßen verbessert.
Damit diese Verbesserung auch nachhaltig eintritt, soll die Fürstenrieder Straße in den kommenden Jahren aufgewertet werden, indem der Charakter einer Schnellstraße abgebaut und die Aufenthaltsqualität für Anwohner, Einkaufende, Einzelhandel, Fußgänger, Fahrradfahrer und ÖPNV-Nutzer deutlich verbessert werden. Langfristig kann diese wichtige Stadtreparatur, die auch im VEP dargestellt ist, durch einen zeitgleichen Umbau der Fürstenrieder Straße mit dem Bau der Straßenbahn vom Romanplatz zur Aidenbachstraße geschehen.
Kurzfristig kann der Schnellstraßencharakter durch eine durchgängige Busspur aufgebrochen werden, wodurch außerdem Verbesserungen für die Nutzer des ÖPNV eintreten.


Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen / Rosa Liste
Jens Mühlhaus

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