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15.11.2006
Nachnutzung der Berufsschule für Medienberufe
Anfrage
2007 wird die Berufsschule für Medienberufe in das neue Berufsschulzentrum in der Riesstraße umziehen. Danach stehen die Räume für eine neue Nutzung zur Verfügung. Wie in der Antwort auf einen Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen/RL vom Schulreferat berichtet, soll in dem Gebäude eine Hauptschule einziehen. In diesem Zusammenhang ist es geplant, die Hauptschulen an der Schwindstraße und am Bayernplatz aufzulösen und in die neue Schule zu überführen. Die Grundschulkinder des Baugebietes Ackermannbogen sollen in der Gertraud-Bäumer-Schule und durch Umsprengelungen in den freiwerdenden Schulen unterkommen. Angesichts des erhöhten Bedarfs an Plätzen für Grundschüler durch das weitere Neubaugebiet der Werkbundsiedlung stellt sich für mich die Frage, ob die Planung einer Hauptschule am Ackermannbogen sinnvoll ist oder nicht eine Grundschule wichtiger wäre.
Ich frage deshalb:
- Wie sehen die Prognosen für den Grundschulbedarf für die Kinder des Baugebietes Ackermannbogen und Werkbundsiedlung für die nächsten Jahre aus?
- An welche Schulen sollen die Kinder gehen?
- Wie viele Kinder sollen an welche Schule gehen?
- Müssen dafür bestehende Schulen umgebaut werden?
- Welche Kosten werden dadurch entstehen?
- Welche Umsprengelungen sind geplant?
- Werden Kinder, die jetzt die Farinelli-, Bayernplatz-, Schwind-, oder Dachauerschule besuchen, umgesprengelt?
- Wenn ja wohin?
- Woher werden die SchülerInnen für die geplante Hauptschule am Ackermannbogen kommen? Wie groß ist der Einzugsbereich?
- Welche Vorteile verspricht sich das Schulreferat von einer Zusammenlegung der Hauptschulen und Auflösung der Schwind- und Bayernplatzhauptschule?
- Wie viel Prozent der HauptschülerInnen der neuen Schule am Ackermannbogen werden nach den Prognosen des Schulreferates aus dem Wohngebiet am Ackermannbogen und der Werkbundsiedlung kommen?
Sabine Krieger
Stadträtin
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