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31. Oktober 2005
Anfrage
Nach Medienberichten war der australische Konzern Macquarie Airports an dem Kauf von Anteilen am Münchner Flughafen interessiert, hat sich jedoch aufgrund der Pläne für eine dritte Startbahn zurückgezogen, da die hierfür nötigen Investitionen in absehbarer Zeit kein Gewinne für die FMG erwarten lassen.
Macquarie Airports hat anschließend Anteile am Kopenhagener Flughafen erworben.
Daher fragen wir die Stadtverwaltung:
1. Trifft es zu, dass der australische Konzern Macquarie Airports an dem Kauf von Anteilen am Münchner Flughafen interessiert war?
2. Wann wurde dieses Interesse formuliert und in welchem Umfang fanden Gespräche zwischen der FMG/LH München und Macquarie Airports statt?
3. Gab es konkrete Kaufverhandlungen?
4. In welcher Höhe (prozentual) wollte die Macquarie Airports Anteile an der FMG erwerben?
5. Ist der Verkauf von Anteilen an die Macquarie Airports daran gescheitert, dass die FMG wegen der Kosten für die dritte Startbahn über lange Zeit nicht in die Gewinnzone kommen wird?
6. Geht die LH München weiterhin davon aus, dass die FMG ab 2016 die ihr gewährten Darlehen tilgen und verzinsen wird? Wenn nein, ab wann rechnet die LH München mit Rückzahlungen und Verzinsungen?
7. Besteht im Falle des Baus einer 3. Startbahn in den nächsten Jahren überhaupt noch eine realistische Chance zum Verkauf der städtischen Anteile ohne große Verluste?
Lydia Dietrich
Boris Schwartz
Stadträtin/Stadtrat
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