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18.05.2005
ANFRAGE
Vernichten die 1-Euro-Jobs reguläre Arbeitsplätze auch in München?
Die ARGE (Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung) München GmbH, der Zusammenschluss von Landeshauptstadt München und Bundesagentur für Arbeit will pro Jahr mindestens 2800 MAW-Stellen (Beschäftigung gegen Mehraufwandsentschädigung, sog. 1-Euro-Jobs) in München einrichten. Der Fraktion Die Grünen - rosa liste liegen jetzt Beschreibungen vor, die darauf hindeuten, dass diese 1-Euro-Jobs durchaus geeignet sind reguläre Arbeitsplätze zu verdrängen. So liegen der Fraktion Suchanzeigen der ARGE für 1-Euro-Jobs vor für z. B:
· Bürokraft mit MS-Office Kenntnissen
· Schreibservice, Versand, Datenbankarbeiten etc.
· Kantinenhilfe
· BibliothekshelferIn
· GartenbauhelferIn
· TelefonistIn
· Bürohilfskraft
· Etc.
Ich frage:
1. Wie sieht die ARGE, wie sieht das Sozialreferat sowie das Referat für Arbeit und Wirtschaft diese Stellenausschreibungen?
2. Besteht nach Ansicht der ARGE und der Verwaltung die Gefahr, dass reguläre Arbeitsplätze verdrängt werden?
3. Wie ist für die ARGE die Frage der Gemeinnützigkeit und Zusätzlich-keit abgegrenzt?
4. Wie viele MAW-Stellen wurden bisher seit dem 1. Januar 2005 geneh-migt? Wie viele wurden nachgefragt?
5. Wie viele Stellen wurden wegen ungenügendem Nachweis der Ge-meinnützigkeit und Zusätzlichkeit abgelehnt?
Fraktion Die Grünen - rosa liste
Initiative: Siegfried Benker
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