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Workshop 3: Wärmeeffizienz
Frankfurt macht's vor und München soll sich daran ein Beispiel nehmen:
Die grüne Frankfurter Stadtverordnete Angela Hanisch schilderte in ihrem Vortrag am Workshop eindrücklich, was in München bisher immer noch als nicht finanzierbar abgetan wird: Auf Antrag der Grünen Fraktion werden seit 2007 alle Neubauten von städtischen Gebäuden oder Gebäuden von Beteiligungsgesellschaften, alle Gebäude bei Verkauf von städtischen Flächen sowie die Sanierung der städtischen Häuser und Wohnungen nur noch in Passivhausbauweise errichtet bzw. durchgeführt.
(>>>hier zum Vortrag als pdf, 0,9 MB)
In München liegt noch ein hohes Potential zur Wärme-Einsparung im Gebäudebereich brach. Ein Potential, das vom Öko-Insitut in Freiburg auf 818.000 t/a bis 2030 im Wohnungsbestand und auf 134.000 t/a im Neubau geschätzt wird.
1. Altbausanierung
- einen Münchner Sanierungsstandard einführen mit Label und Schulung in Zusammenarbeit mit Kammern
- Vorbildsanierung verschiedener kommunaler Objekte unterschiedlichen Alters (50er, 60er, 70er ...)
- Sanierung städtischer Gebäude soweit möglich im Passivhausstandard (Vorbild Frankfurt)
- Zielgruppenorientierte Informationskampagnen für Hauseigentümer und Handwerker
- Ausbau des Münchner Bauzentrum als Kompetenzzentrum für energetisches Bauen und Sanieren, Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und am besten Verlagerung in ein neues ökologisches Vorzeigegebäude
>>>Protokoll
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2. Passivhausstandard im Neubau
- Neubau aller städtischer Gebäude im Passivhausstandard, mindestens aber EnEV - 30%
- Verpflichtung der städtischen Gesellschaften auf den städtischen Standard
- Verwirklichung mindestens eines großen Passivhaus-Wohnbaugebietes mit Wohnungen, Gewerbe, Schule, Kindertageseinrichtungen (z.B. in Freiham oder Kasernen)
>>>Protokoll
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