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Workshop 2: Energieerzeugung und Erneuerbare Energien
In seinem Einführungsvortrag bekräftigte Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie und Technologie der grünen Bundestagsfraktion:
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Die vollständige Abkehr von den fossilen und atomaren Energieträgern und der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist notwendig. Die grüne Energiewende ist ein wesentliches Schlüsselelement für die Lösung der lebensbedrohlichen ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und friedenspolitischen Probleme dieser Erde.“
(Der Vortrag von Hans-Josef Fell >>>hier als pdf - 4,4 MB)
München ist auf dem richtigen Weg. Die Stadtwerke München setzen seit langem auf KWK und jetzt auch auf den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien. Doch bleiben weitere bisher ungenutzte Potentiale gerade auch im privaten Bereich.
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| Hier die drei Schwerpunkte der Diskussion am Abend mit den wichtigsten Ergebnissen: |
1. Kraft-Wärme Kopplung und Blockheizkraftwerke
- Ziel ist der weitere Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung sowie die Möglichkeit der Kraft-Kälte-Kopplung in München. Insbesondere sollte jedoch die Förderung von dezentralen KWK und BHKW Anlagen vorangebracht werden durch:
- Gründung einer Gesellschaft unter Einbeziehung der SWM zur Installation und zum Betrieb dezentraler KWK-Anlagen
- zentrale Stromführung vieler Klein-BHKW's z.B. durch SWM als Alternative zu einem Großkraftwerk („virtuelles Kraftwerk“)
- aktive Begleitung von interessierten Investoren von Seiten der Stadt oder SWM anstatt reiner Beratung
- Handwerkerschulung
>>>Protokoll
2. Biomasse
- Die Nutzung von Biomasse ist im Portfolio der Erneuerbaren Energien wichtig, aber jedes einzelne Projekt muss kritisch überprüft werden. Deshalb sollte möglichst:
- die Biomasse vor Ort eingesetzt und verwertet werden
- nur eigene Projekte mit kompletter Übersicht über die gesamte Kette z.B. Jatropha umgesetzt werden
- die Projekte nur mit Rücksicht auf soziale, ernährungspolitische Aspekte und unter Berücksichtigung der gesamten CO2-Emissionsbilanz erfolgen
- nur nachhaltige und ökologische Nutzung der Biomasse, insbesondere Reststoffnutzung
>>>Protokoll
3. Photovoltaik
- zur Motivation von Hauseigentümern braucht es mehr Information in technischer, finanzieller und rechtlicher Hinsicht z.B. durch das Bauzentrum, die Umweltverbände oder Träger großer Bürgerbeteiligungsanlagen
- stärkere Bewerbung der durch das RGU ermittelten Daten zu den Potentialen in München
- Kampagne bei Eigentümern großer Dachflächen (Bau- und Einkaufsmärkte, Gewerbebetriebe) und Unterstützung von Kooperationen zwischen den Eigentümern und den Trägern von Bürgerbeteiligungsanlagen
- bei Solarthermie: stärkere Integration in ein Gesamtkonzept zur Energieeinsparung und Energieeffizienz
>>>Protokoll
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