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Klimaschutz für München
In ihrem Weltklimareport aus dem Februar 2007 gibt die UNO an, dass der CO2-Gehalt in der Luft seit 1750 um etwa 35% angestiegen sei, wovon 78% auf die Nutzung fossiler Brennstoffe und 22% auf die Nutzung von Landflächen, etwa durch Rodungen zurückzuführen sind. Neben Methan, Lachgas und Fluorkohlenwasserstoffen ist CO2 das wichtigste Gas, das den Treibhauseffekt verstärkt und für die Erwärmung der Erde verantwortlich ist.
Seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen ist die globale Oberflächentemperatur um 0,74 °C angestiegen; elf der letzten zwölf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Infolge dieser Erwärmung steigt der Meeresspiegel an: seit 1993 erhöhte er sich jährlich um durchschnittlich 3 mm; im gesamtem 20. Jahrhundert betrug seine Erhöhung 17 cm.
Die Folgen sind Überschwemmungsgefahr an den Küstenregionen, Häufung von Wetterkatastrophen wie Dürren und Wasserknappheit, Ausbreitung von Krankheiten, und massives Artensterben. Besonders die Menschen in den armen Ländern der Erde sind davon betroffen vielen droht der Verlust ihrer Existenzgrundlage. Flüchtlingsströme und Verteilungskämpfe um knappe Ressourcen könnten nicht gefestigte Staaten weiter destabilisieren und sich auch auf die Industriestaaten auswirken.
Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, ist eine geschlossene und entschlossene Klimapolitik notwendig. Wir Grüne im Münchner Stadtrat sehen gerade die Industriestaaten und die wirtschaftlich prosperierenden Regionen der Welt in der Verantwortung, für eine nachhaltige und umweltschonende Wirtschaftsweise zu sorgen. Konsequentes Energiesparen, mutige Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien und eine drastische Senkung der durch unsere Mobilität verursachten Emissionen sind die wichtigsten Bausteine einer solchen Politik. Wenn es im relativ wohlhabenden München nicht gelingt, die Weichen für den Klimaschutz zu stellen, wo dann?
Wir bieten Ihnen >>>hier einen Überblick über unsere Aktivitäten zum Klimaschutz in München und Informationen, wie Sie selber zum Schutz der Erdatmosphäre beitragen können.
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